Das beste Senioren Handy ist nicht beliebt.

Allgemein

Auch für Senioren wird digitale Teilhabe immer wichtiger. Oft stellt die Technik große Hürden dar. Senioren Tablet und Seniorenhandys sollen helfen. Aber wie hilfreich und sinnvoll sind sie wirklich?

Ältere Menschen mögen Senioren Tablets und Senioren Handys nicht sehr.

„Nur weil ich älter bin, will ich kein hässliches Design und riesige Knöpfe, die aussehen wie die auf dem Spielzeug meiner fünfjährigen Enkelin. Ständig funktioniert irgendwas nicht. Das WLAN geht nicht mehr oder irgendwas ist am Handy oder Laptop verstellt. Manchmal hat sogar mein Sohn Probleme rauszufinden, was los ist. Er sucht dann nach Lösungen für das Problem im Internet. Ich wüsste gar nicht, nach was ich suchen muss.

Warum ältere Menschen berechtigterweise Senioren Handys oft ablehnen.

Ähnliche Aussagen hören wir oft von älteren Menschen.

Digitale Hilfe für Senioren, z. B. ein Notrufknopf oder sogar ein Senioren Tablet oder ein Senioren Handy, empfinden viele Ältere als stigmatisierend. Wir alle werden älter aber niemand will alt sein. Wenn man Menschen befragt, wann sie glauben, wann „Alter“ anfängt, nennt praktisch jeder eine Zahl ca. zehn Jahre höher als das eigene Alter.

Es gibt eine große Vielfalt an älteren Erwachsenen als Gruppe – in der Bildung, Berufserfahrung, Gesundheit, altersbedingte Probleme, Lebensabschnitte spielen eine Rolle. Und im Gegensatz zu anderen “Gruppen” können sie von etwa 60 an aufwärts reichen. Immerhin gibt es immer mehr Hundertjährige weltweit. Das bedeutet eine viel breitere Altersspanne als die meisten anderen Gruppen aufweisen.

Die meisten Senioren nutzen Tablets und Smartphones nur vordergründig problemlos. Ja, wir kennen auch viele ältere Menschen, die ihr Smartphone nicht nur zum Telefonieren nutzen, sondern begeistert WhatsApp verwenden, die Apps verwenden und mit dem Tablet im Internet surfen. Aber…

Digitale Teilhabe bekommen Senioren so gut wie immer über Dritte.

Und wenn die nicht da sind, ist der Zugang zur digitalen Welt für Ältere leider alles andere als normal. Meist sind es die Angehörigen, die helfen, wenn das Handy Probleme macht, das Passwort vergessen wurde, das WLAN für das Tablet streikt oder Geräte ganz neu eingerichtet werden müssen.

„Mein Smartphone hat so viele Einstellungen – ich hab keine Ahnung, wozu die alle gut sind. Wenn mir mein  Enkel etwas erklärt ist er oft genervt und sagt: „Oma, es ist das Gleiche, was ich dir gerade gezeigt habe. Aber für mich sieht das ganz anders aus.“

„Mein Handy ist mir unheimlich. Es fragt mich ständig, ob ich etwas machen will. Ein Update z. B. Aber ich weiß nicht, was dann passiert. Also benutze ich es lieber nicht und frage dann meinen Sohn.“

Heißt das, dass Senioren an digitalen Helfern kein Interesse haben? Ganz im Gegenteil.

Ältere Menschen sind sehr an digitalen Produkten interessiert.

Allen Vorurteilen zum Trotz und sie sehen auch den Nutzen und manche sind sehr versiert.

Für andere sieht es nicht so rosig aus. Das haben uns Senioren zu Digitaler Technik und ihren Ängsten und Problemen auch anvertraut.

 „Ich finde digitale Technik ganz toll, aber es ist alles so schlecht erklärt und ich brauche länger als früher um zu lernen. Es wird ganz viel Wissen vorausgesetzt, dass ich nicht habe. Ich surfe viel im Internet und suche mir Sachen, die ich wissen will. Aber Anhänge an Mails zu hängen oder runter zu laden, finde ich schwierig. Wo hole ich die her und wo gehen die hin“

Das sagte uns ein älterer Herr.

Digitale Technik oder die Nutzung des Internets wird Senioren nur schlecht oder gar nicht erklärt.

Selbst YouTube Videos für Anfänger, die so coole Titel wie „Internet für Senioren“ haben, setzen oft viele Vorkenntnisse voraus, die Ältere nicht haben, weil sie nicht mit digitalen Anwendungen aufgewachsen sind. Die größeren Zusammenhänge werden oft nicht erklärt.

Viele Menschen im Alter von 50+ nutzen digitale Technologie in irgendeiner Form und in gewissem Umfang schon seit Jahrzehnten. Sie besitzen vielleicht Computer, Tablets, Smartphones, E-Reader und Fitness-Tracker. Einige dieser älteren Erwachsenen sind Gelegenheitsnutzer (E-Mail, Einkaufen, Videos), während andere ein sehr hohes Maß an technischem Fachwissen haben.

Warum tun sich manche ältere Erwachsene schwer mit der digitalen Technik?

Das fängt schon mit der gerühmten intuitiven Bedienung an. Was genau „intuitiv“ bedeutet, darüber kann man sich streiten. Und was jüngere Menschen als intuitive Bedienung digitaler Geräte empfinden, muss für Senioren noch lange nicht intuitiv sein.

Das liegt daran, dass sie z. B. mehr Angst haben etwas kaputt zu machen, daher meiden sie es zu experimentieren und möchten gerne immer genau wissen, wo sie sind und was als Nächstes kommt. Sie verlieren sich schneller in Anwendungen und sind leichter abgelenkt. Das hat nichts mit Desinteresse oder Ignoranz zu tun, sondern mit veränderter Wahrnehmung im Alter. Das erklärt auch ein wenig die folgende Frage, die wir öfter gestellt bekommen.

Warum wurden bisher so wenige digitale Produkte für Senioren entwickelt?

Weil die Herausforderungen riesig sind. Ältere Menschen nach Alter zu kategorisieren, ist nahezu unmöglich. Die physischen und psychischen Fähigkeiten variieren extrem, dazu kommt, dass Menschen oft nicht nur ein einem Bereich Beeinträchtigungen bekommen, sondern in vielen gleichzeitig. Oder dass Veränderungen praktisch über Nacht kommen. Z. B. nach dem Tod des Partners oder Krankenhaus Aufenthalten. Was ein älterer Mensch gestern noch konnte, wird einen Tag später unmöglich.

So kann es z. B. sein, dass jemand, der noch vor ein paar Jahren selbst Computerkurse für Senioren gegeben hat, plötzlich mit dem eigenen Smartphone nicht mehr klar kommt.

Sind Seniorenhandys und Seniorentablets wirklich die Antwort?

Jein. Die Benutzerführung und Designregeln, die missachtet werden , sind die größere Hürde für Senioren.

Nützliche Apps für Senioren zu finden ist z. B. gar nicht so schwer.

Aber sind das auch die besten Apps für Senioren? An welchen Merkmalen macht man das fest: An der Nützlichkeit? An der Übersichtlichkeit? An der Qualität des Designs und der Nutzerführung? An der Größe der Buttons? An den eindeutigen Bezeichnungen? An der einfachen Bedienbarkeit? Aber was ist für Senioren „einfach zu bedienen“ wie viele Hersteller digitaler Produkte für Senioren sich auf die Fahne schreiben?

All das stellt Entwickler digitaler Produkte und UX&UI Designer vor sehr große Herausforderungen. Zudem sind diese oft jung und haben kein Bewusstsein für die Probleme, mit denen ältere Menschen bei der Nutzung digitaler Produkte und Anwendungen konfrontiert sind.

Probleme, die Senioren mit Smartphones, Tablets und digitalen Anwendungen haben.

Wir haben viele Aussagen von Senioren zu digitalen Produkten in unseren Umfragen gesammelt, wie z. B. diese:

 „Auf dem Handy versuche ich einen Knopf zu treffen und dann geht plötzlich was ganz anderes auf als was ich wollte und dann weiß ich nicht, wo ich bin. Die Text Links auf der Webseite meiner Tageszeitung habe ich nur zufällig entdeckt. Sie sehen genauso aus wie der normale Text. Nur Dunkelblau statt Schwarz. Das ist nicht zu unterscheiden.“

„Meine Hände zittern wegen der Medikamente. Es ist unheimlich frustrierend so einen Touch Screen benutzen zu müssen oder all die nötigen Bewegungen zu machen, um irgendwo hinzukommen. Oft muss ich es mehrmals versuchen, bis ich den richtigen Buchstaben treffe. Das Smartphone kann ich kaum noch benutzen. Am Tablet geht es noch besser.“

„Diese Swipe Bewegung fällt mir schwer wegen meiner Arthritis. Oder mit zwei gespreizten Fingern den Bildausschnitt größer ziehen. Das kann ich nicht mehr. Pull-down Menüs sind auch sehr schwierig für mich. Oder wenn ich den Touchscreen benutzen muss. Ich bin oft zu langsam oder zu schnell.. Es ist eben alles für junge Leute gemacht.“

Teresa.AI wird für viele Probleme die Senioren mit digitaler Technik haben, Lösungen bieten.

Was uns als Gründungsteam motiviert, sind eigenen Erfahrungen.

„Auf die Idee zu Teresa kam ich, als mein Vater in Rente ging“, erzählt Zerrin, die Gründerin von Teresa.AI. „Er war leidenschaftlicher Unternehmer und wusste plötzlich nicht, wie er sich in seinem neuen Lebensabschnitt motivieren kann. Zeitgleich vereinsamte die Mutter meiner Schwägerin nach dem Tod ihres Mannes. Trotz vieler Gespräche, fanden wir keine Lösung.

Jeanette, die Co-Gründerin von Teresa.AI hatte ähnlich prägende Erlebnisse:

„Die Ausgrenzung alter Menschen geht mir deshalb so nah, weil ich sie selbst beobachtet habe. Die Alzheimer Erkrankung meines Opas und das langsame Abgleiten meiner Oma in die Demenz. Als meine Oma nicht mehr Fernsehen oder lesen konnte, baute sie immer mehr ab. Der Versuch ihr zu zeigen, wie man am CD-Player Hörbücher einlegt, scheiterte, weil das schon viel zu kompliziert für sie war. Warum gab es da keine Alternativen?  Nach jedem Besuch im Pflegeheim saß ich weinend im Auto, weil ich mich immer noch so hilflos fühlte wie damals als Kind.  Meine Oma hatte noch Glück, sie lebte lange wunderschön bei meiner Tante, bis es nicht mehr ging. Auch dann war jeden Tag jemand von uns dort. Viele alte Menschen, die alleine sind haben dieses Glück nicht. Sie vereinsamen schon lange vorher.“

Immer mehr Menschen wollen Zuhause alt werden.

Digitale Alltagshelfer können dabei eine große Hilfe sein.

Denn die demographische Entwicklung, bzw. die Überalterung der Gesellschaft stellt uns alle und auch das Gesundheitssystem vor große Herausforderung.

Die Corona Pandemie hat gezeigt, wie schnell ältere Menschen in die soziale Isolation und Vereinsamung rutschen könne, wenn ihnen der digitale Zugang fehlt.

„Das Wichtigste ist mir Interessen teilen, Sicherheit und Respekt. Der wird älteren Menschen – vor allem in Bezug auf digitale Technik – wenig entgegen gebracht. Technik von heute ist was für junge Leute. Es ist alles viel zu kompliziert gemacht, vor allem, wenn man vergesslicher wird“

Das vertraute eine ältere Dame uns an. Da hat sie leider – noch – recht.
Wir wollen daher mit Teresa.AI Teil der Lösung sein, Senioren digitale Teilhabe ermöglichen und damit längere Selbstbestimmung und mehr Lebensfreude.

Teresa.ai verbindet smart

Über Teresa.Ai

Teresa.Ai ist eine digitale Alltagshelferin und Sprachassistentin, die Senioren mit den Lieblingsmenschen oder mit dem Arzt verbindet. Sie lässt sie positiv in den Tag starten, erinnert an ihre Grundversorgung, wie genug zu trinken, und gibt Inspiration für den Tag. Mit Teresa können sich ältere Menschen über Themen unterhalten, die sie interessieren. Sie sorgt für: Gemeinschaft, Tagesstruktur, Gesundheit und Unterhaltung.

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